Mrz 12

Inflation am Beispiel der Tagesgeld-Anlage

Bei der Inflation bzw. der Inflationsrate (oder auch Teuerungsrate) handelt es sich um die Preissteigerung von Waren oder Dienstleistungen, die regelmäßig vom statistischen Bundesamt erhoben und veröffentlicht wird. Dabei wird ein fiktiver Warenkorb festgelegt, der den Durchschnittsverbrauch eines Bürgers darstellt und anhand dessen untersucht wird, was sich in einem bestimmten Zeitablauf bei den Preisen verändert hat.

Natürlich ist auch die Geldanlage von der Teuerung betroffen. Während Sie also Ihr Geld bei irgendwelchen Banken anlegen, verliert es gleichzeitig an Wert. Daher gilt es, darauf zu achten, dass der Gewinn, den Sie beim Anlegen Ihres Geldes bekommen, den zwischenzeitlichen Wertverlust mehr als ausgleicht. Ansonsten kommt es wohl oder übel zur Aufzehrung des angesparten Kapitals. Anders gesagt bleiben Ihnen von durchschnittlich 5% Zinsen jährlich - abzüglich etwa 2 Prozentpunkte Inflationsrate- nur noch reale 3% übrig.

Besonders eine langfristig unterhalb der Inflationsrate liegende Rendite kann zu großen finanziellen Verlusten führen. Da das Tagesgeld aber gut verzinst und auch noch extrem flexibel ist, ist es auch in Zeiten hoher Inflationsraten eine attraktive Geldanlage.