Einlagensicherung Abgeltungssteuer
Feb 12

Der Einlagensicherungsfonds ist das freiwillige Sicherungssystem deutscher Banken, die dem Schutz der Kundengelder im Falle einer Insolvenz dienen. Diesem Fonds gehören alle namhaften deutschen Kreditinstitute an. Natürlich auch alle Tagesgeld-Anbieter, die wir Ihnen auf unserer Webseite präsentieren.

Der Einlagensicherungsfonds wird von den Banken in der Weise finanziert, indem alle ihm angehörenden Banken jährlich einen bestimmten Betrag einzahlen. Der von einer jeden Bank zu leistende Beitrag hängt dabei der Bonität der Bank ab.

Es gibt eine sehr hohe Sicherungsgrenze, die bei 30 % des maßgeblichen haftenden Eigenkapitals der jeweiligen Bank je Gläubiger liegt. Bei einem haftenden Eigenkapital von beispielsweise 100 Millionen Euro einer Bank ist also das Vermögen jedes einzelnen Kunden mit 30 Millionen Euro abgesichert. Dieser Schutz umfasst alle “Nichtbankeneinlagen”, also die Guthaben von Privatpersonen, Wirtschaftsunternehmen und öffentlichen Stellen.

Selbst bei kleinsten Banken mit einem Eigenkapital von 5 Mio. € werden so bereits Beträge bis zu 1,5 Mio. € pro Anleger voll geschützt. Ihre Tagesgeldeinlage ist durch den Einlagensicherungsfonds also in vollem Umfang geschützt, da es sich dabei um Einlagen bei der Bank handelt. Neben Ihren Einlagen sind sogar die Tagesgeldzinsen von der Sicherung erfasst. Natürlich gilt der Fonds auch für die Sicherung von Festgeld oder Termingeld.

Unter http://www.bdb.de/html/verband/einlagensicherung.asp können Sie abfragen, ob die jeweilige Bank diesem Fonds angehört.

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